Der Weltverband der Tonträgerindustrie sieht sich auf einem guten Weg im Kampf gegen illegales Filesharing. Die Strafverfolgungen in den letzten Wochen habe die Aktivitäten in den P2P-Netzwerken merklich gebremst, so die IFPI. Neben den Präzedenzfällen in Deutschland erwirkte die IFPI in Dänemark Klagen gegen 88 Filesharer, in Italien gehen demnächst 30 Fälle vor den Kadi. Auch in Frankreich und Großbritannien rechnet die IFPI in Kürze mit rechtlichen Schritten gegen die P2P-Uploader. Der Verband sieht in seinem konsequenten Vorgehen die Ursache für den 27-prozentigen Rückgang der illegal im Internet erhältlichen Song-Files. Derzeit seien es nur noch 800 Mio. Titel, im Januar waren es noch 900 Mio., vor einem Jahr gar noch 1,1 Mrd. Files. In den einschlägigen P2P-Netzwerken fiel die Zahl der verfügbaren Dateien von einer Mrd. im Juni 2003 auf zuletzt 700 Mio. Die Öffentlichkeit verstehe inzwischen, dass Internetpiraterie kein Kavaliersdelikt sei, so die IFPI. „Diese Zahlen zeigen, dass die Strafverfolgung zusammen mit der flächendeckenden Einführung von legalen Bezahldiensten tatsächlich Auswirkungen auf die Einstellung der Menschen hat“, erklärte IFPI-Chairman Jay Berman. „Wir behaupten zwar nicht, den Krieg bereits gewonnen zu haben, aber wir fühlen uns durch die Marktentwicklung und die Veränderung der öffentlichen Meinung ermutigt.“
IFPI will den Kampf gegen P2P gewinnen
Der Weltverband der Tonträgerindustrie sieht sich auf einem guten Weg im Kampf gegen illegales Filesharing. Die Strafverfolgungen der letzten Wochen habe die Aktivitäten in den P2P-Netzwerken merklich gebremst, so die IFPI.






