Recorded & Publishing

IFPI warnt vor Onlineangeboten

Im Zuge der Diskussion um Angebote wie Audio1.org betont die deutsche IFPI, dass sich auf Websites wie AllofMP3.com oder weblisten.com in Deutschland illegale Musikangebote befinden. IFPI-Sprecher Hartmut Spiesecke warnt: „Finger weg.“

Im Zuge der aktuellen Diskussion um Angebote wie Audio1.org betont die deutsche Landesgruppe der IFPI, dass sich auf Websites wie AllofMP3.com oder weblisten.com in Deutschland illegale Musikangebote befinden. „Kunden von AllofMP3 oder weblisten zahlen für illegale Musikangebote. Künstler und Musiklabels erhalten von den Dienstebetreibern aber keinen Cent. Wir empfehlen: Finger weg“, warnt Verbandssprecher Dr. Hartmut Spiesecke.

AllofMP3 ist ein Angebot aus Russland, das für die angebotene Musik nicht die in Deutschland erforderlichen Onlineverbreitungsrechte erworben hat, betont er. Bei weblisten verhält es sich ähnlich: Bei diesem spanischen Dienst haben die Betreiber nach eigenen Angaben zwar die Autorenrechte erworben, aber nicht die Rechte der Musikfirmen zum Onlinevertrieb der Musikaufnahmen. Auch hier handele es sich deswegen um ein in Deutschland illegales Musikangebot.

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