Restriktive Kopierschutz- und DRM-Systeme sind Konsumenten prinzipiell ein Gräuel. Independentlabels haben sich daher zuletzt immer mehr vom Einsatz dieser Kopiersperren verabschiedet. Doch auch bei den Majors wackelt das DRM-Dogma, meint ein IFPI-Mann.
Paul Birch, IFPI-Vorstand für die Indies und als Inhaber des Labels Revolver auch im Council der BPI, hat vor kurzem ein baldiges Ende von DRM-Systemen prophezeit. Im britischen Blog „New Music Strategies“ wird Birch unter anderem mit folgenden Aussagen zitiert: „DRM, wie wir es jetzt kennen, hat sich erledigt. Es wird vielleicht ein Nachfolge-DRM geben, aber im Moment ist DRM tot. Und auch die Majors orientieren sich an einem neuen Modell.“
Wie dieses kopierschutzfreie Verkaufskonzept aussehen wird, verriet Birch nicht. Er kündigte jedoch an, dass sich auch die Majors, die bislang als größte Verfechter von digital umgesetzter Rechteverwaltung gelten, schon in absehbarer Zeit öffentlich vom DRM-Einsatz distanzieren werden.





