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IFPI unterstützt Aktion gegen Onlinepiraterie

Der Dachverband der Tonträgerbranche begrüßt die jüngste Razzia gegen so genannte Release- und Warez-Gruppen. Dieser Schlag setze erneut ein Zeichen im Kampf gegen die internationale Piraterie, sagte IFPI-Chairman John Kennedy.

Der Dachverband der Tonträgerbranche begrüßt die jüngste Razzia gegen so genannte Release- und Warez-Gruppen. Dieser Schlag setze nach dem kürzlich ergangenen Grokster-Urteil erneut ein Zeichen im Kampf gegen die internationale Onlinepiraterie, sagte IFPI-Chairman John Kennedy: „Diese illegalen Angebote stellen eine der weltweit verheerendsten Formen des Diebstahls geistigen Eigentums dar“, betonte Kennedy. „Die Aktion der US-Behörden ist gut für alle Rechteinhaber und die internationale Musikbranche.“

Bei der Aktion unter Führung des FBI kam es am 29. Juni in elf Ländern zu 90 Hausdurchsuchungen, 70 davon in den USA, 20 weitere international. An der „Operation Site Down“ waren auch deutsche Ermittler beteiligt. Die beschlagnahmten illegalen Digitalkopien von Filmen, Musik, Games und Software hatten nach Schätzungen des FBI einen Marktwert von über 50 Mio. Dollar. In den USA verhaftete die Bundespolizei zudem vier mutmaßliche Mitglieder dieser Warez-Gruppen. In den Niederlanden gingen drei Personen den Fahndern in die Netze. Über Verhaftungen in Deutschland ist bislang nichts bekannt.

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