Der weltweite Umsatz mit Musikdownloads verdoppelte sich im Jahr 2006 nach Untersuchungen der Londoner IFPI-Zentrale auf ein Volumen von rund zwei Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 81 Prozent im Vergleich zu 2005 – ein beachtliches Wachstum auf jeden Fall. Doch die Kurve verflachte zuletzt deutlich: Vor einem Jahr notierte die IFPI noch ein Umsatzplus von 189 Prozent. „Das sind Zuwachsraten, um die uns andere Wirtschaftszweige beneiden würden“, sagte IFPI-Chef John Kennedy. „Aber der Heilige Gral, der unsere Verluste im physischen Geschäft ausgleicht, ist das noch nicht.“
IFPI legt „Digital Music Report 2007“ vor
Die IFPI stellte in der vergangenen Woche die Bilanz für den Digitalmarkt des Jahres 2006 vor. Die gute Nachricht: Der Boom hält an mit Wachstumsraten jenseits von 80 Prozent. Die schlechte: Ein digitaler Anteil von zehn Prozent am Geschäft reicht noch nicht aus, um die Defizite des Gesamtmarkts zu kompensieren.






