Jay Berman, Chairman und CEO der IFPI, drängt auf eine intensive Zusammenarbeit mit der taiwanesischen Regierung und den Herstellern von CD-Rohlingen. Das Geschäft mit illegal kopierten CDs sei durch neuartige Technologien nicht nur einfacher, sondern auch billiger geworden. In einem kürzlich veröffentlichten Report gab die IFPI bekannt, dass weltweit zwei Fünftel aller kopierten Kassetten und CDs illegalen Ursprungs sind. Es liege im Aufgabenbereich der Regierungen, die Urheberrechtsgesetze zu verschärfen und an die Hersteller von CD-Rohlingen Lizenzen zu vergeben. Außerdem sollten diese jede hergestellte CD mit einem einheitlichen Verfolgungscode markieren. Wie Berman in einem Interview gegenüber Reuters sagte, hatte die IFPI in Lateinamerika CD-Rohlinge beschlagnahmt, die in Taiwan hergestellt wurden. Das zeige, dass sich die in Taiwan illegal hergestellten CDs auch auf anderen Kontinenten größter Beliebtheit erfreuen. Berman spricht von einem sehr ernsten Problem diesbezüglich und will mit den Mitgliedern des IFPI-Vorstands nach Taiwan reisen, um mit Politikern vor Ort Gespräche zu führen.
IFPI kritisiert taiwanesische Regierung
Jay Berman, Chairman und CEO der IFPI, drängt auf eine intensive Zusammenarbeit mit der taiwanesischen Regierung und den Herstellern.





