Die deutschen Phonoverbände haben Entgegenkommen im Lizenzstreit signalisiert. „Wir haben die feste Absicht, uns mit der GEMA so schnell wie möglich auf eine Lizenzvereinbarung zu verständigen“, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender des Bundesverbandes. „Nach überaus verständnisvollen Gesprächen mit Vertretern der Rechteinhaber hat der Vorstand der deutschen Landesgruppe IFPI deswegen entschieden, die ohne Vorbehalt an die GEMA zu leistenden Lizenzzahlungen um einen Prozentpunkt zu erhöhen.“ Die Tonträgerhersteller werden damit in Zukunft für die mechanischen Auswertungen 6,6 Prozent statt wie zuletzt 5,6 Prozent zahlen. Sie verzichten damit auf den für eine gemeinsame Pirateriebekämpfung gedachten Prozentabzug. Gleichzeitig forderte die IFPI die GEMA auf, sich an den Kosten der Pirateriebekämpfung zu beteiligen.
IFPI kommt GEMA entgegen
Die deutschen Phonoverbände haben Entgegenkommen im Lizenzstreit signalisiert. Die Lizenzzahlungen werden um einen Prozentpunkt erhöht. Nun hofft die IFPI, dass auch die GEMA zu Zugeständnissen bereit ist.






