Recorded & Publishing

IFPI klagt über Chinas Piraterieproblem

Angesichts aktueller Pirateriezahlen der Europäischen Union, die vor allem auf China ein schlechtes Licht werfen, fordert Frances Moore als europäische IFPI-Regionaldirektorin von Politik und WTO zusätzlichen Druck auf China.

Angesichts aktueller Pirateriezahlen der Europäischen Union, die vor allem auf China ein schlechtes Licht werfen, fordert Frances Moore als europäische IFPI-Regionaldirektorin von der Politik und der Welthandelsorganisation, zusätzlichen Druck auf China auszuüben.

Laut IFPI beschlagnahmten die Behörden im Jahr 2006 mehr als 23 Mio. unautorisierte CDs und DVDs mit Musik, Filmen, Games und Sotware an den Grenzen Europas. Das bedeute einen Zuwachs um 139 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszahlen. 93 Prozent der aus dem Verkehr gezogenen Discs stammten aus dem Reich der Mitte, im Jahr zuvor waren es noch rund 51 Prozent.

„Diese Statistiken unterstreichen die für die EU dringende Notwendigkeit, den Druck auf China vor der WTO zu erhöhen“, sagte Moore. „China produziert Millionen Piraterieprodukte und exportiert sie weltweit. Das muss aufhören.“ Zuletzt hatten die USA im April zwei Klagen gegen China vor der Welthandelsorganisation angestrengt.

Mehr zum Thema