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IFPI feiert Schlag gegen Tauschbörsennetzwerk

Nach monatelangen Ermittlungen ist den Behörden ein großer Schlag gegen illegale Filesharer gelungen. Die Staatsanwaltschaft Köln und die Kreispolizei Rhein-Erft-Kreis führten im gesamten Bundesgebiet 130 Hausdurchsuchungen durch und beschlagnahmten zahlreiche Computer und andere Beweismittel.

Nach monatelangen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der von der deutschen Landesgruppe der IFPI beauftragten proMedia ist den Ermittlungsbehörden ein großer Schlag gegen illegale Filesharer gelungen. Die Staatsanwaltschaft Köln und die Kreispolizei Rhein-Erft-Kreis führten am 23. Mai in einer gemeinsamen Aktion im gesamten Bundesgebiet 130 Hausdurchsuchungen durch und beschlagnahmten zahlreiche Computer und andere Beweismittel.

Den Ermittlungsbehörden war es zuvor gelungen, etwa 3500 Nutzer der P2P-Plattform eDonkey zu identifizieren. Diese sollen jeweils bis zu 8000 Dateien illegal im Netz angeboten haben. Die Behörden haben gegen alle beschuldigten Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet. Für die betroffenen Musikfirmen sind die erforderlichen Strafanträge gestellt worden.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft handelt es sich um dem bisher schwersten Schlag gegen illegale P2P-Angebote in Deutschland. Im Rahmen des internationalen Kampfs gegen die P2P-Piraterie sind in Deutschland seit März 2004 rund 3000 Klagen von der IFPI und der von ihr beauftragten Pirateriespezialisten der proMedia Gesellschaft zum Schutze geistigen Eigentums gegen illegale Musikanbieter im Internet zur Anzeige gebracht worden.

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