Durchschnittlich 60 Prozent aller Kunden würden bei einer deutlich geringeren Mehrwertsteuerrate mehr CDs kaufen. Das ist das Ergebnis einer von der IFPI am 18. Februar bei einem Treffen der EU-Finanzminister vorgstellten Studie. Die von der unterstützte Studie basiert auf Konsumenteninterviews, die die Marktforscher von Martin Hamblin GfK im Dezember 2002 in Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien und Schweden im Auftrag der IFPI mit 5000 Teilnehmern im Alter von mehr als 16 Jahren durchführten. Nach Angaben der IFPI würden die möglichen Zuwächse bei den CD-Verkäufen nach einer Steuersenkung die finanziellen Einbußen der Staatskassen innerhalb von nur zwei Jahren auffangen. Die Zahl der verkauften CD-Alben würde sich in den fünf untersuchten Märkten etwa verdoppeln: Die höchsten Zuwachsraten versprechen die Analysen dabei für Italien mit 160 Prozent, gefolgt von Spanien und Schweden mit 130 jeweils Prozent, sowie Großbritannien mit 110 Prozent. Der deutsche Markt könnte nach IFPI-Angaben immerhin um 95 Prozent zulegen. Vier Prozent aller Befragten in Deutschland meinten, dass sie bei einer niedrigeren Mehrwertsteuer deutlich mehr CDs kaufen würden, sieben Prozent würden einige CDs und 43 Prozent wenige CDs mehr kaufen. Allerdings sagten 45 Prozent aller befragten Deutschen, dass sich ihr Kaufverhalten nicht ändern würde. Nach Angaben der Marktforscher waren viele Kunden überrascht, dass CDs nicht unter dieselbe Mehrwertsteuerrate fallen wie etwa Bücher oder Zeitschriften. Hier zu Lande stimmten 64 Prozent aller Befragten zu, dass Tonträger auch unter die reduzierte Rate fallen sollten.
IFPI erwartet CD-Kaufboom durch Senkung der Mehrwertsteuer
Durchschnittlich 60 Prozent aller Kunden würden bei einer deutlich geringeren Mehrwertsteuerrate mehr CDs kaufen. Das ist das Ergebnis einer von der IFPI am 18. Februar bei einem Treffen der EU-Finanzminister vorgstellten Studie.





