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IFPI-Erfolg in Brasilien

Im Kampf gegen die Musikpiraterie kann die IFPI einen weiteren Erfolg verbuchen: Wie die Anti-Piraterie-Stelle der brasilianischen Musikwirtschaft (APDIF) in einer Pressemitteilung bestätigte, wurde „Brasiliens berüchtigtster Pirat“, Law Kim Chong, am 1. Juni festgenommen.

Im Kampf gegen die Musikpiraterie kann die IFPI einen weiteren Erfolg verbuchen: Wie die Anti-Piraterie-Stelle der brasilianischen Musikwirtschaft (APDIF) in einer Pressemitteilung bestätigte, wurde „Brasiliens berüchtigtster Pirat“, Law Kim Chong, am 1. Juni festgenommen. Der so genannte „Kingpin of Piracy“ wurde gefasst, als er versuchte, Luiz Antonio de Medeiros, Chairman des brasilianischen Kongresskomitees gegen Antipiraterie (CPI) zu bestechen. Der Festnahme gingen zweimonatige Ermittlungen voraus, während derer die CPI auch mehrere Einkaufszentren, die von Law betrieben werden, durchsucht sowie gefälschte und geschmuggelte Ware beschlagnahmt hatte. Law versuchte daraufhin, de Medeiros zu bestechen bzw. ihn für einen positiven Bericht über seine Geschäfte und die Einstellung der Untersuchungen zu bezahlen. Der gebürtiger Chinese Law lebt schon seit über 20 Jahren in Brasilien und besitzt dort mehrere Shopping-Center, in denen kleine Geschäfte angesiedelt sind, die seit langem als Umschlagplätze für geschmuggelte Ware gelten. Außerdem soll er mit Importware aus China handeln und mehrere Fabriken besitzen, in denen Raubkopien hergestellt werden. Laws Geschäftsaktivitäten werden derzeit polizeilich untersucht, außerdem erwartet ihn eine Gefängnisstrafe wegen aktiver Korruption.