Die IFPI überführte nach mikromechanischer Analyse zwei CD-Presswerke in Aachen und Hanau, die nicht lizenzierte CD-Compilations pressten, und beschlagnahmte die illegale Ware. Gegen beide Presswerke wurde Strafanzeige erstattet. Das Aachener Werk wurde nach der Durchsuchung geschlossen. Gegen die Betreiber und Verantwortlichen laufen straf- und zivilrechtliche Verfahren, zudem gibt es Schadensersatzforderungen in sechsstelliger Höhe. Nachdem die IFPI-Ermittler international auf mehrere illegale Compilations aufmerksam geworden waren, nutzten sie erstmals die Analyse des so genannten „maschinellen Fingerabdrucks“, der eine zuverlässige Herkunftsbestimmung gewährleistet. Dabei machten sie mittels einer forensischen Untersuchung feinste mechanische Strukturen der Raubkopien sichtbar, die dann mit Mustern anderer CDs verglichen wurden. Die Ermittler konnten damit zweifelsfrei belegen, auf welcher Maschine eine Raubkopie gepresst wurde. „Wir überwachen systematisch den Markt und spüren illegale CD-Pressungen zuverlässig auf. Die aktuelle Durchsuchung zweier Presswerke demonstriert eindrucksvoll, dass mit Raubkopien in Deutschland kein Geschäft zu machen ist“, kommentiert Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände.
IFPI deckt illegale Machenschaften zweier CD-Presswerke auf
Die IFPI überführte nach mikromechanischer Analyse zwei CD-Presswerke in Aachen und Hanau, die nicht lizensierte CD-Compilations pressten, und beschlagnahmte die illegale Ware.





