Die IFPI will ihre Gangart im Umgang mit Internetanbietern verschärfen. Chairman & CEO John Kennedy droht kooperationsunwilligen ISPs mit Klagen, sollten diese das illegale Treiben ihrer Kunden nicht unterbinden.
Am Rande der Präsentation der Jahreszahlen zum internationalen Downloadgeschäft machte Kennedy deutlich, dass es anhaltende Erfolge gegen Onlinepiraterie nur dann geben könne, wenn die Netzanbieter ihren Teil zum Schutz der Inhalte beitragen. Die IFPI und ihre Mitglieder seien weiterhin enttäuscht von der Verschleppungstaktik der Provider und bereit für den Rechtsstreit.
Als Beispiel führte Kennedy die Situation in Dänemark an, wo ISPs vom obersten Gericht verpflichtet wurden, Filesharern notfalls den Zugang zum Internet zu verwehren. Und laut dem „Gowers Report“ müssten sich auch die Netzanbieter in Großbritannien auf juristische Auseinandersetzungen gefasst machen, wenn sie es bis Ende 2007 nicht schaffen, die illegalen Aktivitäten ihrer Kunden zu stoppen.






