Nach der europäischen Independent-Vertretung Impala befürwortet auch die IFPI-Zentrale in London eine Initiative der italienischen Regierung, die Musikfirmen für die Nachwuchsförderung Steuervergünstigungen in Aussicht stellt. Der Verband unter der Führung von Chairman und CEO John Kennedy hofft nun auf entsprechende Steuersparmodelle auch in anderen EU-Staaten.
„Wir stehen solchen Ansätzen sehr positiv gegenüber“, erklärte ein IFPI-Sprecher im „Billboard“. „Sie stellen definitiv gute Nachrichten für die Musik in Europa dar. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass auch andere EU-Regierungen vergleichbare Modelle ins Leben rufen.“
Das italienische Modell sieht vor, dass Firmen, die jährlich weniger als 15 Millionen Euro umsetzen, ihre Ausgaben für A&R, Produktion, Promotion und Digitalisierung von der Steuer absetzen können, wenn diese Kosten in Zusammenhang mit den ersten beiden Alben eines Künstlers anfielen. Die Vergünstigungen sollen für Ton- und Video-Aufnahmen gelten. Firmen, die zu einem TV- oder Radiounternehmen gehören, bleiben von der Maßnahme ausgeschlossen. Vor Kurzem war bereits in Frankreich ein ähnliches Modell in Kraft getreten.





