Die Generalversammlung des österreichischen Branchenverbands IFPI Austria hat Universal-Geschäftsführer Hannes Eder einstimmig für zwei Jahre zum neuen Präsidenten der IFPI Austria gewählt. Als Schwerpunkte der Verbandsarbeit sieht Eder die Verbesserung der wirtschafts-, kultur- und medienpolitischen Rahmenbedingungen für die Branche: „Die nachhaltige Standortsicherung der österreichischen Musikwirtschaft ist gleichermaßen eine Frage von kultureller Identität wie von wirtschaftlicher Bedeutung für den Markt Österreich.“
Eder tritt als Präsident die Nachfolge von Manfred Lappe an. Lappe, Geschäftsführer von Warner Music Austria sowie COO Warner Music GSA und President Eastern Europe, stand der IFPI Austria acht Jahre lang als Präsident vor. „Die österreichische Musikwirtschaft konnte als wesentlicher Teil der österreichischen Kreativwirtschaft positioniert und gefestigt werden“, sagt Lappe im Rückblick auf diese Zeit. „Wichtige Impulse zum Schutz und zum Wert des geistigen Eigentums gingen von unserem Verband aus.“
Lappe bleibt der IFPI auch weiterhin als Vorstandsmitglied erhalten, das Gremium komplettieren Horst Unterholzner (Sony BMG), Thomas Thron (EMI Music Austria) und Mark Flury (edel musica).
„Die Verbandsmitglieder aus dem Independent-Bereich wurden durch eine Statutenänderung aufgewertet und gestärkt“, heißt es zudem aus Wien. Es stehe ihnen nun „das uneingeschränkte Wahl- und Stimmrecht unabhängig von der Marktgröße zu“. Die Mitglieder des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft vertreten nach IFPI-Angaben rund 90 Prozent des österreichischen Musikgeschäfts mit einer jährlichen Wertschöpfung von mehr als zwei Milliarden Euro.






