Auch Österreich hat unter Musikpiraten zu leiden, die dort dem am 22. Juli veröffentlichten IFPI-Piraterie-Report zufolge einen jährlichen Schaden von rund fünf Mio. Euro verursachen. Dabei konnte Österreich im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen in den vergangenen Jahren einige international beachtete Erfolge verzeichnen: So wurden nach Informationen der IFPI Austria mehr als 500.000 Raubkopien und Bootlegs im Wert von 7,5 Mio. Euro sicher gestellt. Unter den beschlagnahmten Aufnahmen fand sich zudem ein gestohlenes Masterband von U2. Auch die Sicherstellung der jahrelang als vermisst geltenden Aufnahmen der „Get Back Sessions“ von den Beatles verdankte sich demnach Hinweisen aus Österreich. Des weiteren wurden im Februar 2003 bei einer Einzelaktion gleich 1669 Pressmatrizen konfisziert. Koordinator und Leiter der österreichischen Piratenjäger ist der in der Kriminalabteilung Niederösterreich als Chefinspektor tätige Josef Riedinger, der für seine Verdienste mit dem Worldwide Anti Piracy Enforcement Award der IFPI ausgezeichnet wurde.
IFPI Austria macht Piraten Dampf
Auch Österreich hat unter Musikpiraten zu leiden, die dort dem am 22. Juli veröffentlichten IFPI-Piraterie-Report zufolge einen jährlichen Schaden von rund fünf Mio. Euro verursachen.





