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HP will iTunes fallen lassen

Seit August leben Hewlett-Packard und Apple getrennt, im kommenden Jahr droht die endgültige Scheidung der Zweckehe. Nach dem Ende der Zusammenarbeit beim iPod werden HP-Computer ab 2006 wohl wieder ohne die Software iTunes ausgeliefert.

Seit August leben Hewlett-Packard und Apple getrennt, im kommenden Jahr droht die endgültige Scheidung der Zweckehe. Nach dem Ende der Zusammenarbeit beim iPod werden HP-Computer ab 2006 wohl wieder ohne die Software iTunes ausgeliefert. HP-CEO Mark Hurd, Nachfolger der unter großer Medienwirksamkeit entlassenen Carly Fiorina, hatte Mitte des Jahres beschlossen, dass die Player-Kooperation mit Apple nicht mehr zur Firmenstrategie im Bereich Digital Entertainment passe.

Todd Bradley, Executive Vice President bei HP, ließ nun durchblicken, dass sein Unternehmen durchaus wieder ins digitale Musikgeschäft einsteigen will. Details hielt er bei einem Treffen mit Analysten zurück, erklärte jedoch, dass man seinen Vertrag mit Apple erfüllen und bis Januar 2006 Rechner mit der vorinstallierten iTunes-Software ausliefern werde. Für die Zeit danach legte sich Bradley nicht fest, doch es gilt als sicher, dass HP künftig auf Windows Media umsatteln wird. Zudem soll die Entwicklungsabteilung HP Labs neue Player in Arbeit haben, die es mit dem iPod aufnehmen können.

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