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House Of Blues prüft Verkauf seiner Konzertsparte

Das US-Entertainment-Unternehmen House Of Blues Entertainment lässt derzeit von einer Finanzfirma prüfen, ob ein Verkauf seiner Konzertsparte rentabel wäre.

Das US-Entertainment-Unternehmen House Of Blues Entertainment lässt derzeit von einer Finanzfirma prüfen, ob ein Verkauf seiner Konzertsparte rentabel wäre. Wie HOB-CEO Greg Trojan mitteilte, hätten wiederholte Kaufanfragen diverser Konzertveranstalter das Unternehmen dazu bewogen, einen Verkauf in Betracht zu ziehen. Die Unternehmensberatung UBS wurde daraufhin beauftragt, einen möglichen Abstoß der Division auf Rentabilität zu prüfen. Ein Verkauf käme aber nur in Frage, wenn dadurch eine schnellere Gewinnsteigerung für die Shareholder zu erwarten sei als mit der derzeitigen Strategie, betonte Trojan. Zum Kreis der potenziellen Käufer sollen unter anderem Clear Channel und Anschutz Entertainment zählen, die bereits 2001 Interesse an der Konzertsparte von HOB angemeldet hatten, als die Division offiziell zum Verkauf stand. Damals war es indes zu keiner Einigung gekommen. Zur Konzertsparte von HOB zählen rund 20 Arenen und Amphitheater in den USA, die das Unternehmen entweder unterhält oder für die es das exklusive Booking für die Veranstaltungsorte betreibt.