Recorded & Publishing

Hot Shot Records braucht mehr Wasser unterm Kiel

Nach einem Wassereinbruch bei Hot Shot Records in Bremen bezifferte Inhaber Norbert Fecker den entstandenen Schaden jüngst auf eine Summe von mehr als einer Million Euro. Eine Spendenkampagne kommt derweil nach wenigen Tagen auf einen fünfstelligen Wert.

“Platten, CDs, Kartons, Cover und Innenhüllen: alles beschädigt, aufgequollen, zerstört“, schreibt Norbert Fecker als Inhaber des Fachgeschäfts Hot Shot Records auf der Plattform Go Fund Me. Der Schaden belaufe sich „auf über eine Millionen Euro“. Fecker gibt sich kämpferisch: „Wir geben nicht auf!“

Im Gespräch mit der „Kreiszeitung“ schildern Fecker und sein Co-Inhaber Volker Sieberg, dass bereits im November Regenwasser übers Dach ins Außenlager des Bremer Fachgeschäfts eingedrungen sei, was aber erst später bemerkt wurde. Die Versicherung des Vermieters habe eine Regulierung des Schadens in einem ersten Schritt abgelehnt, heißt es weiter bei Go Fund Me. Inzwischen habe man Klage eingereicht, was jedoch fehle, sei die finanzielle „Brücke zwischen heute und der juristischen Klärung“. Vor diesem Hintergrund appelliert das Hot-Shot-Team an die Community eines „unabhängigen, konzernfreien Handels mit Leidenschaft und Handschrift“.

Die laufende Spendenkampagne unter dem Motto „Hot Shot Records säuft ab“ kommt am frühen Naschmittag des 20. März 2026 bei gut 560 Teilnehmenden auf eine Spendensumme von rund 27.500 Euro – als Ziel aber sind 200.000 Euro aufgerufen. Hier ist noch Luft nach oben.