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Hollands ISPs verwarnen ihre Nutzer

Fünf niederländische Internet Service Provider (ISPs) haben sich nun bereit erklärt, Warnungen an ihre Kunden zu schicken, sollten diese urheberrechtlich geschützte Inhalte im Netz tauschen. Nutzeridentitäten wollen sie aber nicht freiwillig preisgeben.

Fünf niederländische Internet Service Provider (ISPs) haben sich nun bereit erklärt, Warnungen an ihre Kunden zu schicken, sollten diese urheberrechtlich geschützte Inhalte im Netz tauschen. Die Botschaften, in denen die Onlinenutzer darauf hingewiesen werden, dass der Tausch von Musik, Filmen, und Software gegen das Gesetz verstößt, stammen aus der Feder der Organisation Brein.

Dieser Zusammenschluss von Rechteinhabern, zu denen auch der niederländische Musikbranchenverband NVPI und die Vereinigung der Plattenhändler NVGD zählen, verständigte sich mit fünf großen ISPs des Landes – darunter HetNet und Planet Internet – auf einen Kompromiss: Instant Messages werden versandt, die persönlichen Nutzerdaten der P2P-Sünder werden indes nicht freiwillig preisgegeben. Der oberste Gerichtshof hatte zwar im Dezember 2003 entschieden, dass Tauschbörsen nicht pauschal für die Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer verantwortlich gemacht werden können, schloss jedoch nicht aus, dass gegen einzelne P2P-Nutzer rechtliche Schritte eingeleitet werden können.

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