Ein Gericht in Mexico City verurteilte einen Mann, der CD-Piraten mit Rohmaterialien und illegalen Serviceleistungen zur Herstellung von Raubkopien versorgte, zu einer Haftstrafe von drei Jahren ohne Bewährung. Es handelt sich um eine der härtesten Strafen, die in Lateinamerika bislang für Musikpiraterie ausgesprochen wurde, und gilt daher als Präzendenzfall für diese Region. Bei der Verhaftung des Täters fanden die Ermittler Negative für die Produktion von CD-Inlays sowie Einrichtungen zur Herstellung illegaler Produkte und Raubkopien vor. Bei dem Fall arbeiteten die staatlichen Ermittlungsbehörden mit der lokalen Anti-Piraterie-Agentur der APDIF Mexiko zusammen. Die IFPI zeigte sich in einer Stellungnahme zufrieden über die erfolgreiche Kooperation und begrüßte das Gerichtsurteil.
Hohe Haftstrafe für Urheberrechtsverletzungen
Ein Gericht in Mexico City verurteilte einen Mann, der CD-Piraten mit Rohmaterialien und Serviceleistungen zur Herstellung von Raubkopien versorgte, zu einer Haftstrafe von drei Jahren ohne Bewährung.






