Recorded & Publishing

Hofmann verlässt BMG

Die umfassenden Umstrukturierungen im Hause BMG wirken sich nun auch auf die Abteilung Corporate Communications aus: Sie wird verkleinert; die bisherige Leiterin Regine Hofmann verlässt das Unternehmen.

Die umfassenden Umstrukturierungen im Hause BMG Germany/Switzerland/Austria wirken sich nun auch auf die Abteilung Corporate Communications aus: Sie wird verkleinert; die bisherige Leiterin Regine Hofmann verlässt das Unternehmen. Hofmann hatte die BMG-Öffentlichkeitsarbeit ab 1991 aufgebaut, nachdem sie das Unternehmen zuvor ein Jahr lang als Assistentin der Geschäftsleitung bei BMG Ariola München kennengelernt hatte. Als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit für die BMG-Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz rückte sie ihren langjährigen Chef Thomas M. Stein dezent, aber mit Nachdruck ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Unter anderem plante und koordinierte sie auch den jährlichen BMG-Auftritt auf der Popkomm. Mit Regine Hofmann verlässt eine weitere langjährige Mitarbeiterin BMG, um sich künftig neuen Herausforderungen zu stellen. Die Abteilung Corporate Communications dürfte bis auf weiteres mit zwei Mitarbeiterinnen besetzt sein. Die Reduzierung in diesem Bereich ergibt schon deshalb Sinn, als BMG seit einigen Monaten auf Öffentlichkeitsarbeit sowieso weitgehend verzichtet. So lassen sich über das Ausmaß der drastischen Einschnitte beim nationalen Künstlerstamm und bei den Mitarbeitern lediglich Mutmaßungen anstellen; Gerüchte wollen indes von rund 60 Kündigungen wissen. Nur einige der erfolgreichsten nationalen Acts sollen – neben Peter Maffay – weiterhin unter Vertrag bleiben, die meisten davon sollen in Zukunft von Gun Records betreut werden.