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HMV warnt erneut vor schlechten Zahlen

Die britische Fachhandelskette HMV Group kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. In den letzten 16 Wochen des abgelaufenen Geschäftsjahres sanken die Umsätze erneut – diesmal sogar doppelt so stark wie im Weihnachtsquartal.

Die britische Fachhandelskette HMV Group kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. In den letzten Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres sanken die Umsätze erneut – diesmal sogar doppelt so stark wie im Weihnachtsquartal.

Die flächenbereinigten Umsätze in den HMV-Filialen in Großbritannien und Irland sanken in den 16 Wochen bis zum Geschäftsjahresende am 29. April um 11,4 Prozent. Zudem ließen die Verkäufe bei der Buchhandelstochter Waterstone’s um 5,6 Prozent nach. Schon im Januar verwies das HMV-Management auf die schwierige Situation im Einzelhandel. Die Konkurrenz durch Supermarktketten wie Asda oder Tesco habe seither nicht nachgelassen.

Dennoch geht man bei HMV davon aus, dass man bei der Präsentation der Jahresbilanz am 4. Juli Vorsteuergewinne vorweisen können wird, die den derzeitigen Analystenschätzungen entsprechen. Diese reichen von 93 bis 103 Mio. Pfund (136 bis 151 Mio. Euro).

Darüber hinaus hat HMV seine Kooperation mit Amazon für den Webshop von Waterstone’s beendet. Ab Herbst soll der Buchhändler sein eigenes Onlineangebot erhalten. Auch die Internetumsätze von HMV seien auf Wachstumskurs, weshalb man im Onlinebereich bei der HMV-Gruppe zunehmend auf eigenen Beinen stehen will.

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