Recorded & Publishing

HMV schraubt Erwartungen herunter

Die britische Handelsgruppe HMV steht weiter unter Druck: Trotz Zugewinnen nach Marktanteilen im Musik- und DVD-Geschäft sei für das laufende Fiskaljahr nur mit Profiten im niedrigen Bereich der Markterwartungen zu rechnen.

Die britische Handelsgruppe HMV steht weiter unter Druck: Trotz Zugewinnen nach Marktanteilen im Musik- und DVD-Geschäft sei für das laufende Fiskaljahr bis Ende März nur mit Profiten im niedrigen Bereich der Markterwartungen zu rechnen, ließ der Konzern wissen.

Für eine Geschäftsperiode von zwölf Wochen bis zum 16. Dezember weist HMV konzernweit ein Umsatzminus von 1,3 Prozent aus, die HMV-Shops in Großbritannien und Irland hätten aber mit 0,6 Prozent knapp über dem Vorjahreszeitraum abgeschnitten – trotz Rückgängen im britischen Musikmarkt von 14 Prozent im Oktober und November und trotz ebenfalls rückläufiger Einnahmen im gesamten britischen DVD-Geschäft. International fuhren die HMV-Niederlassungen in Kanada und in Asien ein Umsatzminus von jeweils mehr als drei Prozent ein.

CEO Simon Fox verwies auf die sich schnell ändernden Marktbedingungen und den harten Wettbewerb, dennoch habe das Unternehmen dank der Zuwächse im Onlinebereich – hier habe allein die britische HMV-Plattform ihre Umsätze im letzten Zwölf-Wochen-Zeitraum um 200 Prozent zum Vorjahr steigern können – und der effektiven Organisationsstruktur einen Wettbewerbsvorteil.

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