Recorded & Publishing

HMV schließt Downloadpakt mit Microsoft

Die Handelskette HMV will im großen Stil ins digitale Musikgeschäft einsteigen und investiert dazu rund mehr als 14 Mio. Euro. Als Partner für den neuen Downloadshop holte HMV-CEO Alan Giles Microsoft ins Boot.

Die britische Handelskette HMV will im Jahr 2005 im großen Stil ins digitale Musikgeschäft einsteigen und investiert dazu rund zehn Mio. Pfund oder umgerechnet mehr als 14 Mio. Euro. Als Partner für den neuen Downloadshop haben die Briten Microsoft ins Boot geholt. Laut HMV will der Softwareriese dem Handelshaus eine spezielle Jukebox-Anwendung bereitstellen. Das HMV-Angebot soll noch in der ersten Jahreshälfte 2005 seine digitalen Pforten öffnen, parallel wollen die Briten in ihren mehr als 200 stationären Outlets in Großbritannien auch passende Player zum Verkauf anbieten. Laut HMV-CEO Alan Giles habe die Handelskette im Downloadgeschäft die einzigartige Chance, sich dank der Bekanntheit der eigenen Marke und der über lange Jahre gewachsenen Kundenbasis schnell eine starke Position im Wettbewerb zu sichern.

HMV hatte bereits im August 2002 einen Shop für Streams und Trackdownloads eröffnet, dieser Versuch verlief allerdings im Sande: Der Shop liegt derzeit brach. Erst im Herbst 2004 hatte CEO Giles seine Skepsis in Bezug auf das Downloadgeschäft offenbar überwunden und einen Manager fürs Digitalgeschäft berufen.

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