Recorded & Publishing

HMV plant flexibles Preismodell für Downloads

Die britische Handelskette HMV will in ihrem neuen Downloadshop keine Einheitspreise diktieren. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie iTunes kündigte Mark Bennett, CEO bei HMV Digital, an, die Labels in die Preisgestaltung miteinzubeziehen.

Die britische Handelskette HMV will in ihrem neuen Downloadshop keine Einheitspreise diktieren. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie iTunes, die auf das Modell „One-Price-Fits-All“ setzen, kündigte Mark Bennett, CEO bei HMV Digital, an, die Labels in die Preisgestaltung miteinzubeziehen. „Wir sind davon überzeugt, dass HMV der beste Händler in der digitalen Welt sein wird, da wir einen flexiblen Ansatz verfolgen“, erklärte er.

Dies bedeute, dass sich HMV sowohl bei Songs als auch bei kompletten Alben an den empfohlenen Preisen der Labels orientieren werde. Zusätzlich könnten die Plattenfirmen entscheiden, welche Tracks als Einzeldownloads angeboten werden. Alison Wenham, CEO des britischen Indie-Verband AIM (Association of Independent Music), begrüßte den Schritt von HMV. „Die Zusammenarbeit mit der Musikindustrie verläuft vorbildlich“, erklärte sie. Der neue Internetshop von HMV soll am 5. September online gehen.

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