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HMV lässt sich nicht übernehmen

Das Übernahmeangebot für die britische Handelskette HMV scheint vorerst vom Tisch. Der HMV-Vorstand lehnte die 190 Pence pro Aktie, die die Beteiligungsfirma Permira geboten hatte, als zu niedrig ab.

Das Übernahmeangebot für die britische Handelskette HMV scheint vorerst vom Tisch. Der HMV-Vorstand lehnte die 190 Pence pro Aktie, die die private Beteiligungsfirma Permira Adviders Ltd. im Januar geboten hatte, als zu niedrig ab. Die 762 Mio. Pfund (1,11 Mrd. Euro), auf die HMV von Permira somit taxiert wurde, seien weniger, als das Handelsunternehmen tatsächlich wert sei, erklärte der Vorstand am 7. Februar. Man wolle über das Angebot auch keine Verhandlungen mit Permira beginnen, ließ HMV wissen. Man habe das Angebot unter die Lupe genommen, wolle sich aber nicht unter Wert verkaufen.

Auch die Börsenbroker von Seymour Pierce halten die Permira-Offerte für zu niedrig und bewerten HMV mit 219 Pence pro Aktie oder rund 842 Mio. Pfund (1,23 Mrd. Euro). Ob es nun zu einem höheren Gebot kommt, bleibt fraglich. Am Ende des gestrigen Handelstags gab das HMV-Papier erst einmal um zwei Prozent nach und schloss bei 184 Pence.

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