HMV-Chef Alan Giles ist sich offenbar nicht sicher, ob sein Unternehmen in den Downloadmarkt einsteigen soll. Dieses Geschäft sei für seine Firma „unerforschtes Terrain“ mit unsicheren Aussichten. Zwar wolle der britische Handelskonzern gerne eine „treibende Kraft“ im Digitalvertrieb werden, doch noch treibe Giles die Sorge um Kannibalisierungseffekte um. Am Rande der Präsentation der HMV-Jahresbilanz sagte der CEO, man könne derzeit einfach nicht abschätzen, ob mit Downloads zusätzliche Umsätze gemacht werden könnten oder ob womöglich die Absätze von physischem Produkt Schaden nehmen. Beunruhigend findet Giles auch die Ansicht vieler Konsumenten, dass Downloads billiger als CDs sein müssten: „Die wirtschaftliche Realität ist jedoch, dass sich die Kosten im digitalen und im physischen Bereich nicht besonders unterscheiden.“ HMV will im Laufe des Jahres seine Pläne für das Digitalgeschäft vorstellen.
HMV ist bei Downloads zögerlich
HMV-Chef Alan Giles ist sich offenbar nicht sicher, ob sein Unternehmen in den Downloadmarkt einsteigen soll. Dieses Geschäft sei „unerforschtes Terrain“ mit unsicheren Aussichten.





