Recorded & Publishing

HFA nimmt 421 Mio. Dollar ein

Die Harry Fox Agency (HFA), Amerikas größte Urheberrechtsgesellschaft für mechanische Rechte, konnte im letzten Jahr deutlich mehr Tantiemen eintreiben. Das Plus von über sechs Prozent lässt sich unter anderem auf den Boom im Digitalgeschäft zurückführen.

Die Harry Fox Agency (HFA), Amerikas größte Urheberrechtsgesellschaft für mechanische Rechte, konnte im letzten Jahr deutlich mehr Tantiemen eintreiben. Statt 396 Mio. Dollar (308 Mio. Euro) wie im Jahr 2003 standen zuletzt 421 Mio. Dollar (327 Mio. Euro) in der Abschlussbilanz. Das Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lässt sich unter anderem auf den Boom im Digitalgeschäft zurückführen. Von den über 2,3 Mio. neuen Lizenzanfragen, die die HFA im vergangenen Jahr bearbeitet hat, fielen nur rund 216.000 auf physische Produkte – 2,09 Mio. Lizenzen wurden für digitale Produkte wie Downloads und Klingeltöne erteilt.

Insgesamt verwaltet die HFA damit nun fast acht Mio. Lizenzen. Zugleich stiegen die Tantiemenpauschalen im Januar 2004: Für Songs unter fünf Minuten Spieldauer fallen seither 8,5 US-Cents an (davor: 8,0 Cents), bei Songs über fünf Minuten kommen pro angebrochener Minute weitere 1,65 Cents dazu (davor: 1,55 Cents). Laut Gary Churgin, President & CEO der HFA, fiel 2004 besser aus, als erwartet, doch für das laufende Jahr plane man weiterhin vorsichtig. Die Lage in der Branche sei weiterhin angespannt. Zudem stünde noch eine Tarifbestimmung für On-Demand-Audiostreams und für zeitlich beschränkte Downloads à la Napster To Go aus.

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