Bei Sony BMG rechnet das Management damit, dass der Major seine Umsätze aus dem Digitalgeschäft in diesem Jahr um bis zu 70 Prozent verbessern wird. Diese Entwicklung deutete Thomas Hesse an.
Der President der Abteilung Global Digital Business sagte im Rahmen seiner Keynote zur Eröffnung des Kongresses Digital Music Forum West, dass man intern mit 50 bis 60 Prozent Plus aus digitalen Konfigurationen rechnet, er selbst jedoch noch optimistischer sei. Trotz dieser erfreulichen Zuwächse dürfe man jedoch nicht vergessen, dass parallel die Verkaufszahlen von physischen Tonträgern weiter erheblich sinken.
Der deutsche Markt trägt indes zur positiven Entwicklung im Downloadsegment nur wenig bei. Laut Hesse liegt Deutschland beim Pro-Kopf-Absatz von Downloads am unteren Ende der relevanten Märkte. Nur vier Prozent seiner Umsätze erwirtschaftet Sony BMG hierzulande mit Downloads. Besser läuft das digitale Geschäft in den USA, wo rund ein Fünftel aller Einnahmen aus diesem Sektor stammen, und in Korea, wo bereits ein Drittel aller Umsätze durch Digitalvertrieb entstehen.






