Das bestätigte Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, am 24. Juni in seiner Rede auf der Mitgliederversammlung in München. Heker rechnet mit weiteren Einbrüchen bei den Einnahmen aus dem CD-Verkauf – allein im vergangenen Jahr verbuchte die GEMA in diesem Bereich ein Minus von 31,7 Millionen Euro oder 17,4 Prozent zum Vorjahr. Zudem werde sich aber auch die Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Erträge aus Musikeinsätzen in TV und Radio niederschlagen. „Umso wichtiger ist es zusammenzustehen“, betonte der Vorstandsvorsitzende.
Heker fordert „neue Spielregeln“
Die Erträge schmelzen dahin: Das Jahr 2008 schloss die GEMA bei einem Erlös von 823 Millionen Euro mit einem Minus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab. Für 2009 rechnet die Verwertungsgesellschaft mit einem erneuten Rückgang in Höhe von sechs Prozent.






