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Hawley und Rhodes sind die Mercury-Sieger des Handels

Bereits am ersten Tag nach der Vergabe des Mercury Music Prize verzeichnet der Handel in Großbritannien zum Teil deutliche Absatzsteigerungen bei den nominierten Titeln. Am stärksten profitierten dabei jedoch Alben, die den Preis nicht ergatterten.

Bereits am ersten Tag nach der Vergabe des Mercury Music Prize verzeichnet der Handel in Großbritannien zum Teil deutliche Absatzsteigerungen bei den nominierten Titeln. Am stärksten profitierten dabei jedoch Alben, die den Preis nicht ergatterten.

Natürlich legten auch die Verkaufszahlen des Siegeralbums „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ von den Arctic Monkeys am Tag nach der Verleihung zu, doch das Debütwerk der Band aus Sheffield war auch davor schon ein Kassenknüller. Bei der Fachhandelskette HMV konnten indes die ebenfalls für den Kritikerpreis nominierten Musiker Richard Hawley und Lou Rhodes ihre Absatzzahlen am beeindruckendsten steigern.

Von Hawleys Album „Coles Corner“ wurden prompt 336 Prozent mehr verkauft und von „Beloved One“, dem Solodebüt der ehemaligen Lamb-Sängerin Rhodes, wurden 320 Prozent mehr Platten abgesetzt. HMV-Sprecher Gennaro Castaldo erklärte, der Mercury Prize habe schon immer verkaufsfördernde Auswirkung gehabt.

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