Recorded & Publishing

Harry Fox erzielt Kompromiss mit BMG Columbia House

Die Harry Fox Agency (HFA), Amerikas größte Urheberrechtsgesellschaft für mechanische Rechte, hat sich mit dem Direktvermarkter BMG Columbia House auf reduzierte Tantiemensätze geeinigt. Urheber können nun für die Clubverkäufe ihrer Musik 75 Prozent des Standardsatzes einfordern.

Die Harry Fox Agency (HFA), Amerikas größte Urheberrechtsgesellschaft für mechanische Rechte, hat sich mit dem Direktvermarkter BMG Columbia House, eine US-Tochter der Bertelsmann DirectGroup, auf reduzierte Tantiemensätze geeinigt. Urheber können nun für die Clubverkäufe ihrer Musik 75 Prozent des Standardsatzes einfordern.

Das Abkommen gilt ab dem 5. Juni für mindestens vier Jahre. Die satzungsgemäßen Mechanicals liegen derzeit in den USA bei 9,1 Cents für Songs bis zu fünf Minuten Spieldauer, für Titel mit längerer Spielzeit fallen pro Minute 1,75 Cents an. Das bedeutet nun für BMG Columbia House, dass für alle CDs, die mit Musik von HFA-Mitgliedern verkauft werden, pro Song entweder 6,825 Cents oder pro Songminute 1,3125 Cents abgeführt werden müssen. Spätestens 45 Tage nach Quartalsabschluss muss der CD-Versender seine Tantiemenabrechnung bei der HFA einreichen.

Gary Churgin, President & CEO der Urheberrechtsgesellschaft, zeigte sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Der Kompromiss verkaufe HFA-Repertoire nicht unter Wert und gefährde zudem nicht das Geschäftsmodell des Plattenclubs.

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