Mit der Entwicklung von Handys zu Multifunktionsgeräten rücken auch digitale Musikplayer und Mobiltelefone enger zusammen. Die Kooperation von Motorola und Apples iTunes ist für Branchenexperten der erste Indikator für die zunehmende Medienkonvergenz. Ed Zander, CEO Motorola, sieht die Partnerschaft als Möglichkeit für beide Unternehmen, die Reichweite ihres Angebots im Mobilfunkmarkt zu vergrößern, der laut Branchenanalysten bis Ende 2004 auf 1,5 Mrd. Nutzer wachsen soll. Während bisher nur Highend-Handys Musik abspielen können, will Motorola entsprechende Endgeräte für den Massenmarkt herstellen. Apple-Chef Steve Jobs erhofft sich Medienberichten zufolge nicht nur Kundenzuwachs für seinen Musik-Shop sondern auch mehr Käufer für den iPod. „Für viele Leute wird ihr Handy die erste Erfahrung mit Mobile Music sein. Aber das Handy bietet nicht die Speicherkapazität und die Funktionalitäten des iPod.“ Die Musik auf dem Handy sei dementsprechend nur „ein kleiner Vorgeschmack“. Richard Doherty, Präsident der US-Beratungs- und Marktforschungsfirma Envisioneering, geht davon aus, dass Apple weitere Partnerschaften mit anderen Firmen aus dem Mobilfunkbereich eingehen wird, um seine Führungsposition im Mobile-Music-Markt weiter auszubauen. Branchenexperten rechnen allerdings damit, dass Mobilfunkgeräte langfristig zu einer ernsthaften Konkurrenz für digitale Musikplayer werden könnten.
Handys machen digitalen Musikplayern Konkurrenz
Mit der Entwicklung von Handys zu Multifunktionsgeräten rücken auch digitale Musikplayer und Mobiltelefone enger zusammen. Die Kooperation von Motorola und Apples iTunes ist für Branchenexperten der erste Indikator für die zunehmende Medienkonvergenz.






