Recorded & Publishing

Hands will an der Lobbyarbeit sparen

Auf der Suche nach Sparpotenzial soll der neue EMI-Eigentümer Guy Hands kürzlich einen bislang unbeachteten Posten ins Auge gefasst haben: Die jährlichen Zahlungen an die Phonoverbände IFPI und RIAA.

Auf der Suche nach Sparpotenzial soll der neue EMI-Eigentümer Guy Hands kürzlich einen bislang unbeachteten Posten ins Auge gefasst haben: Die jährlichen Zahlungen an die Phonoverbände IFPI und RIAA. Wie die „Financial Times“ aus informierten Kreisen erfahren haben will, habe Hands beiden Lobbyorganisationen schriftlich angedroht, die Jahresbeiträge EMIs künftig zu halbieren. Laut „FT“ belaufen sich die Zahlungen EMIs an verschiedene Branchenorganisationen auf zusammen rund 25 Millionen Dollar pro Jahr, „Billboard“ und „Musicweek“ berichten mit Berufung auf ebenfalls ungenannte Kreise gar von 250 Millionen Dollar, die die gesamte Branche pro Jahr für ihre Lobbyorganisationen aufbringe. Die IFPI schließlich schätzt die bei den Branchenverbänden weltweit anfallenden Kosten auf eine Summe von rund 130 Millionen Dollar pro Jahr.

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