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Handleman verliert ein Viertel der Kmart-Filialen

Der US-Rackjobber Handleman fährt seine Geschäftsbeziehungen zur Handelskette Kmart zurück. 400 der insgesamt knapp 1500 Kmart-Filialen bekommen ihre CDs künftig von einem anderen Zulieferer. Dies werde die Handleman-Umsätze um rund vier Prozent drücken, erwartet das Unternehmen.

Der US-Rackjobber Handleman fährt seine Geschäftsbeziehungen zur Handelskette Kmart zurück. Rund 400 der insgesamt knapp 1500 Kmart-Filialen bekommen ihre CDs künftig von einem anderen Zulieferer. Dies werde den Jahresumsatz des Unternehmens um rund vier Prozent oder schätzungsweise 50 Mio. Dollar drücken, erwartet Handleman. Man habe gemeinsam mit Kmart die Abverkäufe in einigen Testfilialen überprüft und sei nun zum Schluss gekommen, dass man sich auf die Bestückung der restlichen 1070 Zweigstellen beschränken will.

Unklar ist, ob Handleman sich freiwillig von den 400 Outlets verabschiedet, oder ob Kmart nach der Fusion mit Sears nun andere Optionen für den Bezug von Musik ausloten will. Handleman selbst jedenfalls betont, dass diese Veränderungen keinen bedeutenden Einfluss auf künftige Geschäfstergebnisse haben werde. Die zu erwartende Umsatzminderung könne durch Kostensenkung und steigende Absätze bei anderen Kunden ausgeglichen werden. In den neun Monaten bis Ende Januar sorgte der Kmart-Auftrag für etwa 15 Prozent der Handleman-Umsätze.

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