Trotz eines starken Schlussspurts in den letzten Tagen vor dem Fest rechnet der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) für das Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzminus zwischen drei und vier Prozent. Dies teilte der Verband als Ergebnis einer Blitzumfrage unter seinen Mitgliedern mit. Demnach liegt der Einzelhandelsumsatz für die Monate November und Dezember voraussichtlich unter 8 Mrd. Euro. 2002 betrug das Volumen noch 8,2 Mrd. Euro. Weihnachtsrenner sind in diesem Jahr unter anderem DVD-Player, Digitalkameras und Fotohandys. Für das gesamte Jahr 2003 ist nach HDE-Angaben mit einem Umsatzrückgang von etwa einem Prozent zu rechnen. 2004 hoffen die Einzelhändler laut Umfrage wieder auf ein leichtes Plus von einem halben bis einem Prozent. Der Abbau von Arbeitsplätzen im Handel werde im nächsten Jahr aber nicht gestoppt, sondern lediglich verlangsamt, erkärte HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr. Nach 30.000 gestrichenen Stellen in diesem Jahr rechnet er für 2004 mit weiteren 20.000 Arbeitsplätzen, die im Handel wegfallen.
Handel verbucht schlechteres Weihnachtsgeschäft
Trotz eines starken Schlussspurts in den letzten Tagen vor dem Fest rechnet der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) für das gesamte Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzminus zwischen drei und vier Prozent.






