Recorded & Publishing

HAMM wählt neues Vorstandsmitglied

Müller-Einkaufsleiter Klaus Scheible rückt in den Vorstand des Handelsverbands Musik und Medien (HAMM) auf. Außerdem standen bei einer Mitgliederversammlung Themen wie Vorabveröffentlichungen übers Internet oder die Praxis der FSK-Kennzeichnung von Filmen auf der Agenda.

Müller-Einkaufsleiter Klaus Scheible rückte kürzlich in den Vorstand des Handelsverbands Musik und Medien, HAMM, auf. Außerdem standen bei einer Mitgliederversammlung des Verbands in Stuttgart Themen wie die Vorabveröffentlichung von Tracks über das Internet oder die Praxis der FSK-Kennzeichnung von Filmen auf der Agenda.

So bleiben bereits vor der Veröffentlichung eines physischen Tonträgers zum kommerziellen Download bereitstehende Songs den im HAMM organisierten Händlern weiterhin ein Dorn im Auge: Die Mitglieder einigten sich darauf, „dass auch weiterhin keine Vorabdownloads von etablierten Künstlern akzeptiert werden und hier mit größtem Widerstand seitens der Handelsteilnehmer gerechnet werden muss“, ließ HAMM-Geschäftsführerin Nina Krogmann wissen. Diskussionsbedarf sahen die Händler zudem beim Thema Neuaufnahmen: Hier bestehe für die Handelsteilnehmer die Gefahr „aufgrund mangelnder Kennzeichnung bei PhonoNet der Rechtsprechung nicht entsprechende Tonträger mit Rerecordings zu verkaufen und mit Abmahnungen konfrontiert zu werden“, heißt es: „Wir wünschen uns in dieser Angelegenheit eine bessere Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel, denn letztendlich bedeuten die Abmahnungen einen Verlust von Zeit und Geld für alle Beteiligten“, meinte Krogmann.

Aber auch Baustellen abseits des Musikgeschäfts wurden behandelt: So wünschen sich die Vertreter des Handelsverbands künftig bessere Informationen über indizierte Produkte und über FSK-Kennzeichnungen im Filmbereich: „Die HAMM-Mitglieder übernehmen hier teilweise die Arbeit der Filmhersteller, wenn sie die Aufkleber für die Alterkennzeichnung auf der Vorderseite der Verpackungen eigenständig anbringen. Das muss sich ändern“, appelliert Nina Krogmann an die Industriefirmen