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Hamburg Music will weiter internationale Projekte fördern

Erst kürzlich reiste eine Delegation der Hamburger Musikwirtschaft zum SXSW-Branchentreff nach Hamburg. Im Anschluss kündigt die Branchenorganisation Hamburg Music an, Aktivitäten zur Internationalisierung auch weiterhin über das Exportprogramm Hamburg Music International (HMI) fördern zu wollen.

Im Rahmen des Programms Hamburg Music International (HMI) sollen kleinere und mittlere Musikunternehmen mit Sitz in Hamburg Zuschüsse für Vorhaben beantragen können, die „auf internationale Markterschließung, Geschäftsentwicklung und Kooperation ausgerichtet sind“, wie es aus der Hansestadt heißt. 

„Der Aufbau internationaler Beziehungen lebt gerade in der Musikwirtschaft von Vertrauen, persönlichen Kontakten und direkten Gesprächen“, weiß sagt Timo Wiesman, Geschäftsführer von Hamburg Music. „Viele Kooperationen werden erst konkret, wenn man sich vor Ort begegnet, Gespräche vertieft und ein besseres Gefühl füreinander bekommt. Mit dem HMI Export Program unterstützen wir Hamburger Musikunternehmen dabei, solche Anlässe gezielt zu nutzen.“

Gefördert werden können demnach unter anderem Reisen zu relevanten Branchenveranstaltungen, Showcases oder auch Marketingmaßnahmen im Ausland: „Eine Reise ist dabei keine Voraussetzung für eine Förderung. Entscheidend ist, dass das Vorhaben nachvollziehbar zur internationalen Positionierung, Markterschließung oder Geschäftsentwicklung des Unternehmens beiträgt“, informiert Hamburg Music.

Das von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützte Förderprogramm bezuschusse dabei bis zu 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten eines Projekts bis zu einer maximalen Fördersumme von 1500 Euro pro Projekt – solange Fördermittel verfügbar sind. Anträge sollten bis spätestens sechs Wochen vor Beginn der jeweiligen Projektlaufzeit vorliegen. Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges Gremium. Der aktuelle Förderzeitraum endet am 29. November 2026. 

Erst jüngst reiste eine Delegation aus Hamburg nach London zum dortigen SXSW-Ableger, wobei diese „Music Market Mission UK“ unter anderem aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bezuschusst wurde, wie es in einem Beitrag dazu bei Linkedin heißt.