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Hamburg Music bestätigt Vorstand im Amt

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung von Hamburg Music Business haben die Mitglieder am 2. Juni 2026 ihren Vorstand im Amt bestätigt. Rund 170 Gäste kamen im Mojo Club auf der Hamburger Reeperbahn zusammen, um den Vorstand des des Interessenverbands zu wählen und bei einem Sommerfest auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Das bestehende Vorstandsteam von Hamburg Music Business – Christoph Becker (BASS Musik Produktion), Agnes Chung (Bold Forward), Leif Nüske (Mojo Club), Kerstin Schnitzler (Stage Entertainment), Alexander Schulz (RBX GmbH), Nicola Tyszkiewicz (FamilyHouse Production) und Christian Wiesmann (FKP Scorpio) – wurde geschlossen für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.

Neben den formellen Wahlen und einer persönlichen Vorstellung des Teams der Geschäftsstelle blickten der Vorstand und Geschäftsführer Timo Wiesmann auf die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate zurück. Dabei stand insbesondere die politische Interessenvertretung im Mittelpunkt: So griff der Vorstandsvorsitzende Alexander Schulz die im vergangenen Jahr präsentierte Imagestudie zur Musikstadt Hamburg noch einmal auf: Diese legte das entscheidende Fundament für den jüngst veröffentlichten Forderungskatalog, mit dem der Verband die politischen Rahmenbedingungen für den Musiktourismus in der Hansestadt gezielt stärken will.

Ein wesentlicher Teil der Projektarbeit betraf die Bereiche Weiterbildung, Netzwerk und Internationalisierung. Um die Hamburger Musikunternehmen tatkräftig zu unterstützen, habe Hamburg Music im vergangenen Jahr intensiv sein Fachkräfteprogramm sowie gezielte Initiativen zur Nachwuchsgewinnung und Fachkräftebindung vorangetrieben.

„Der Abend hat wieder einmal gezeigt, wie lebendig unser Netzwerk ist und wie sehr wir in Hamburg zusammenhalten“, sagt Geschäftsführer Timo Wiesmann. „Das klare Votum für unseren Vorstand ist ein toller Vertrauensbeweis und gibt uns ordentlich Rückenwind. Wir werden uns weiterhin mit viel Herzblut für die Hamburger Musikwirtschaft stark machen, uns in die politischen Diskussionen einmischen und unsere konkreten Projekte für die Branche weiter voranbringen.“

Zu den Kernthemen der kommenden Monate zählen die Stärkung des Musiktourismus, die standortpolitische Arbeit – unter anderem auf Basis der Imagestudie – sowie der Schutz und die Schaffung musikwirtschaftlicher Räume und Infrastrukturen. Ergänzt wird dies durch die etablierten Säulen Qualifizierung und Fachkräftesicherung sowie die konsequente regionale und internationale Vernetzung der Branche, begleitet und verbunden durch das Querschnittsthema Innovation.