Recorded & Publishing

Hallmark setzt auf CDs für Zusatzgeschäft

Der Spezialist für Grußkarten Hallmark will sich in den USA verstärkt als Nontraditional Outlet für die Musikbranche positionieren. Vor allem im Weihnachtsgeschäft und zum Valentinstag setzt das Unternehmen auf Sondereditions-CDs wie das „Christmas Album“ von James Taylor.

Der Spezialist für Grußkarten Hallmark will sich in den USA verstärkt als Nontraditional Outlet für die Musikbranche positionieren. Vom „Christmas Album“ von James Taylor sollen rund eine Million Einheiten verkauft werden. Diese Erwartung hat zumindest Ann Herrick, die bei Hallmark das Integrated Marketing leitet. Ab dem 1. November ist das Album landesweit in allen 4200 Filialen für 10,95 Dollar erhältlich; wer zusätzlich noch drei Grußkarten kauft, bekommt die CD für 6,95 Dollar. Bei diesem Sonderdeal mit James Taylor kommt Hallmark zu Gute, dass der Künstler derzeit ohne Vertrag mit einem Label ist. Dennoch handelt es sich bei der Platte um keine B-Ware: Produziert von Grammy-Gewinner Dave Grusin enthält die CD auch ein Duett mit Natalie Cole.

Für Hallmark ist diese Sonderaktion die Fortsetzung einer Tradition, die bereits im Jahr 1980 begann, als man mit verschiedenen Künstlern wie Tony Bennett, Amy Grant oder Vince Gill & Olivia Newton-John exklusive Weihnachts-CDs veröffentlichte. Im letzten Jahr kam die Festtagsplatte von Steven Curtis. Hallmark will das Konzept nun ausdehnen und bringt ab 2005 erstmals auch CDs zum Valentinstag – traditionell auch ein umsatzträchtiger Termin für die Kartenexperten. Zur Premiere kommt ab dem 24. Januar eine CD von Martina McBride in die Hallmark-Filialen. Diese Sonderabkommen gelten jeweils für zwei Jahre, wobei die CDs im zweiten Jahr meist auch Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden, die auch Hallmark-Produkte im Programm haben, wie z.B. die Drogeriemarktketten Wallgreens oder CVS.