Der Bericht der IFPI für das erste Halbjahr 2004 weist eine zwiespältige Bilanz auf. Zwar legten die weltweiten Verkaufszahlen um 1,7 Prozent zu; der damit erzielte Umsatz sank jedoch um 1,3 Prozent. Dabei geht die Schere zwischen den klassischen Audio-formaten (CD, LP, Single) und den Videoformaten (vor allem der Musik-DVD) weiter auseinander. So verschlechtert sich das Geschäft mit Audio-Produkten beim Umsatz um 2,7 Prozent, während die Musik-DVD im Alleingang dafür sorgt, dass der Umsatz im Videosegment um 20,2 Prozent nach oben schnellt.
Zusammengezählt erzielen alle Audio- und Videoformate einen Umsatz von 13,9 Mrd. Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 14,1 Mrd. Besonders signifikant schlägt der DVD-Boom in Deutschland zu Buche. Musik-DVDs brachten 77,2 Mio. Dollar Umsatz und verhalfen Deutschland zu einem dritten Platz in der DVD-Wertung, während der deutsche Markt insgesamt nur noch auf dem vierten Platz rangiert.





