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Grünes Licht für Fusion von PPL, Aura und Pamra

Die Britische Wettbewerbsbehörde OFT hat den Zusammenschluss der Verwertungsgesellschaften für Aufführungsrechte Phonographic Performance Limited (PPL), Association of United Recording Artists (Aura) und Performing Artists Media Association (Pamra) abgesegnet.

Die Britische Wettbewerbsbehörde OFT hat den Zusammenschluss der Verwertungsgesellschaften für Aufführungsrechte Phonographic Performance Limited (PPL), Association of United Recording Artists (Aura) und Performing Artists Media Association (Pamra) abgesegnet. Damit erhält die PPL mit ihren 200.000 Künstlern auch Rechte an der Verwaltung der rund 18.000 Mitglieder von Aura und Pamra.

Der PPL-Vorsitzende Frank Nevrkla erklärte, oberste Priorität habe für ihn die Freigabe von überseeischen Millionengeldern, die seinen Künstlern zwar zustehen, aber nie ausbezahlt wurden. Zum ersten Mal seien Struktur und Einfluss gegeben, an die Beträge zu gelangen, so Nevrkla weiter. Stephen King, Vorsitzender der Aura, nannte die Entscheidung der OFT einen „Meilenstein“. Pamra-Chef Gerald Newson begrüßte den Zusammenschluss ebenfalls. Während einige der Aura- und Pamra-Angestellten zu PPL wechseln, werden die Namen der Gesellschaften verschwinden.

Der Startschuss für die Zusammenarbeit fiel Mitte 2004, als die PPL-Repräsentanten von Aura und Pamra in ihren Vorstand aufnahm.

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