Recorded & Publishing

Grüne korrigieren Phonoverband

Die Grünen haben die Darstellung zurückgewiesen, sie hätten ihre E-Card-Aktion „Burn Baby, Burn!“ aufgrund eines offenen Briefes von Gerd Gebhardt an die Parteivorsitzenden Bütikofer und Beer eingestellt.

Die Grünen haben die Darstellung des Phonoverbandes zurückgewiesen, sie hätten die E-Card-Aktion „Burn Baby, Burn!“ aufgrund der Kritik aus der Musikindustrie und eines offenen Briefes von Phonoverbands-Chef Gerd Gebhardt an die Parteivorsitzenden Reinhard Bütikofer und Angelika Beer eingestellt. Vielmehr hätten sie die Aktion anlässlich des Verbraucherschutztages am 15. März gestartet und ohnehin zeitlich befristet geplant. Dies teilte der Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit beim Grünen-Bundesvorstand, Michael Scharfschwerdt, musikwoche mit. Der Partei habe die Aktion für das Recht auf Privatkopie jedenfalls gezeigt, dass das Thema dringend einer breiteren Öffentlichkeit bedarf. „Auf beiden Seiten – Musikindustrie und Verbraucher – gibt es gute Argumente. Wir wollen dabei unseren Beitrag leisten, dass auch die Rechte beider gewahrt werden, und das Thema weiter verfolgen“, so Scharfschwerdt.

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