Mit über 1300 Interessierten konnte die achte Ausgabe des Amsterdam Dance Event (ADE) im Vergleich zum bei den Besucherzahlen geringfügig zulegen. Bei den Geschäftsabschlüssen wie auch den Panels dominierten die Independent-Firmen das Geschehen. „It’s back to the Indies“, beschrieb Volker Diehl, Managing Director von Drizzly Records, das heimliche Motto der dreitägigen Fachmesse, die Labels, Verlage, Konzertveranstalter, Agenturen, Medien, DJs und Produzenten aus aller Welt nach Amsterdam lockte. So stellten auch die Veranstalter fest, dass viele Major-Firmen nur noch einen oder gar keinen Vertreter mehr nach Holland geschickt hatten. Dafür verzeichneten die Messemacher eine deutliche Zunahme bei den Erstbesuchern, die dann auch dafür sorgten, dass die zahlreichen Diskussionsrunden gut besucht waren. Hier dozierten und diskutierten Branchenprofis wie PIAS-Chef Kenny Gates, !K7 Records-CEO Horst Weidenmüller, Ex-Zomba-Chef und Nokia-Consultant Kurt Thielen oder Tommy-Boy-Gründer Tom Silverman über neue Perspektiven und Herausforderungen eines sich verändernden Branchenzweigs. Dass Dance-Musik nach wie vor die Clubs füllen kann, bewies das Nachtprogramm des ADE, wo Auftritte von Armin van Buuren, Sascha Funke, Eddie Amador, Darren Emerson, Blaze, Derrick May und ein Showcase von Moonbootica für Höhepunkte sorgten.
Großer Andrang beim ADE 2003
Mit über 1300 Fachbesuchern war der diesjährige Amsterdam Dance Event (ADE) der bisher größte in der Geschichte der Tanzfachmesse.






