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Green Day hebt die Warner-Stimmung

Bei der Warner Music Group herrscht Erleichterung, nachdem sich abzeichnet, dass die weltweite Veröffentlichung des neuen Albums von Green Day zum ersten Verkaufsschlager nach dem Managementwechsel und der Rosskur wird. Nun hofft die Bronfman-Truppe auf weitere Erfolge mit Stars wie R.E.M., Seal oder Phil Collins.

Bei der Warner Music Group herrscht Erleichterung, nachdem sich abzeichnet, dass die weltweite Veröffentlichung des neuen Albums von Green Day zum ersten Verkaufsschlager nach dem Managementwechsel und der Rosskur wird. In Großbritannien, Australien und Japan stürmte „American Idiot“ bereits auf Platz eins der Charts, in USA und Kanada soll dieses Kunststück in den nächsten Tagen wiederholt werden. In der ersten Woche setzte Warner weltweit bereits 1,5 Mio. Einheiten ab und sieht darin den Beleg, dass man auch nach den schmerzhaften Einschnitten der letzten Monate noch im Stande ist, Hits zu generieren. „Es ist beinahe so, als käme man nach den Ferien zurück in die Schule“, beschreibt John Reid die Situation. Der neue Marketingleiter für das internationale Geschäft sieht im Erfolg mit Green Day die erste Bestätigung der Neuausrichtung bei Warner Music: „Die Botschaft ist: ‚Wir können’s noch‘, und das wird man auch wieder bei R.E.M. sehen können.“ Im 15. Album der Südstaaten-Band liegen große Hoffnungen für das Unternehmen, das in den vergangenen Monaten nur wenige große internationale Erfolge hatte. Die Bronfman-Truppe will in der Hochsaison zudem auch mit Stars punkten, die nicht aus den USA kommen. Dazu zählen u.a. Seal, Phil Collins oder Alejandro Sanz.

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