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Gramatke steigt mit mediacs-Eigner Fischer bei Pixelpark ein

Bertelsmann stößt Anteile am finanziell angeschlagenen Internetdienstleister Pixelpark ab. Profiteure: Ex-Universal-Chef Gramatke und mediacs-Eigner Axel Fischer.

Die Bertelsmann AG stößt ihre Anteile am finanziell angeschlagenen Internetdienstleister Pixelpark ab. Die Profiteure: Ex-Universal-Chef Wolf-D. Gramatke und mediacs-Eigentümer Axel Fischer. Gramatke und Fischer übernehmen nach Angaben des Magazins „Der Spiegel“ je 20 Prozent von Pixelpark. Damit verringert Bertelsmann seine Beteiligung von 60 auf 20 Prozent, nachdem die Gütersloher in der Vergangenheit bereits über 63 Millionen Euro in das Unternehmen investiert hatten. Bertelsmann wollte den „Spiegel“-Bericht nicht kommentieren, Gramatke und Fischer waren für Stellungnahmen nicht zu erreichen. Pixelpark galt einst als Star des Neuen Marktes; in Spitzenzeiten war die Firma fast vier Milliarden Euro wert und beschäftigte 1200 Mitarbeiter. Künftig werden dort 230 Leute arbeiten – 100 davon in Deutschland. Die neuen Gesellschafter werden dem Umfeld von Pixelpark-Gründer Paulus Neef zugeordnet, der erst . Beobachter gehen nun davon aus, dass Neef bei einer außerordentlichen Hauptversammlung den von Bertelsmann installierten Jürgen Richter als Chef wieder ablösen will. Neef und die Privatbank Sal. Oppenheim halten 17,7 Prozent an Pixelpark. Gramatke widmete sich nach seinem seiner Beratungsfirma Great Minds, mit der er unter anderem zahlreiche ehemalige Universal-Kollegen zum Mitbewerber Sony Music vermittelte.