Bei der Übernahme von EMI Music musste Universal Music größere Zugeständnisse machen als erhofft, wie Konzernchef Lucian Grainge im Gespräch mit dem US-Fachmagazin „Hits“ einräumt. Mit der Übernahme von weltweit mehr als zwei Dritteln des EMI-Geschäftsvolumens aber „stehen wir in Hinblick auf unsere kreativen, unternehmerischen und strategischen Ziele gut da“. Dennoch bedauere er den von den Kartellwächtern der EU geforderten Weiterverkauf der Repertoiredivision Parlophone. Grainge kündigt dafür an, die Aktivitäten von Capitol Records auch international auszubauen und die Repertoiredivision zum Beispiel in Großbritannien neben Virgin neu zu positionieren. Beide Labels sollen über eigene Kreativabteilungen verfügen.
Grainge will kreative Kräfte stärken
Bei der Übernahme von EMI Music musste Universal Music größere Zugeständnisse machen als erhofft, wie Konzernchef Lucian Grainge einräumt. Obwohl der Universal-CEO die A&R-Aktivitäten im Zuge der Zusammenführung stärken will, werde sich ein Stellenabbau nicht vermeiden lassen.






