Mit dem Ranking der bedeutendsten Player im weltweiten Musikbiz betreibt das US-Branchenblatt „Billboard“ eine ganz spezielle und effektive Art der Kundenbindung. Unter den nun online vorgestellten Top 30 der eigentlich 100 Plätze umfassenden „Power List“ des Jahrgangs 2023 finden sich aktuell auch zwei Akteure mit deutschen Wurzeln.
So landet der aus Deutschland stammende langjährige Apple-Manager Oliver Schusser, der als Vice President of Apple Music & International Content die weltweiten Geschicke von Apple Music leitet und kürzlich darüber hinaus auch die Verantwortung für die geschäftliche Seite von Apple TV+ samt Produktentwicklung des Streamingdienstes aus dem TV- und Filmbereich übernahm, auf Position sechs. BMG-CEO Hartwig Masuch, der kürzlich mit Thomas Coesfeld seinen Nachfolger für 2024 vorstellte, findet sich derweil auf Position 14 wieder.
Den Spitzenplatz der „Power List“ besetzt indes Lucian Grainge als Chairman & CEO der Universal Music Group – und stellt damit einen neuen Rekord auf: Grainge sei der erste Musikmanager, der es zum sechsten Mal an die Spitze des Rankings schaffe – davon nun dreimal in Folge – zugleich aber auch der erste, der überhaupt mehr als einmal auf Platz eins gelandet sei, wie der Musikmajor in einer eigens dazu verfassten Mitteilung zusammenfasst.
Hinter dem Rekordhalter belegt Rob Stringer als Chairman Sony Music Entertainment den zweiten Platz, Live-Nation-CEO Michael Rapino rückt auf Position drei vor, gefolgt von Neueinsteiger Robert Kyncl, der gerade erst als nunmehr alleiniger CEO die Nachfolge von Stephen Cooper als CEO der Warner Music Group antrat, und Spotify-CEO Daniel Ek auf Rang fünf. Als am höchsten platzierte Frau findet sich Jody Gerson, Chairman & CEO Universal Music Publishing, auf Platz neun.





