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Gracenote soll MySpace „pirateriefrei“ machen

MySpace und Fox Interactive Media wollen verhindern, dass Nutzer des Social-Networking-Portals urheberrechtlich geschützte Musik in ihren Profilen verwenden. Die dafür erforderliche Filtertechnologie kommt vom Dienstleister Gracenote.

MySpace und Fox Interactive Media wollen verhindern, dass Nutzer des Social-Networking-Portals urheberrechtlich geschützte Musik in ihren Profilen verwenden. Die dafür erforderliche Filtertechnologie kommt vom Dienstleister Gracenote, der mit seinem MusicID-System und der damit verbundenen Musikdatenbank Songdateien am akustischen Fingerabdruck erkennen und gegebenenfalls vom Upload sperren kann.

Damit reagiert MySpace mit einiger Verzögerung auf die Vorwürfe der Musikindustrie, die der Website vorwirft, nichts gegen die illegale Verwendung von Musik auf ihren Seiten zu unternehmen. Am deutlichsten brachte dies vor sechs Wochen Doug Morris, Chef der Universal Music Group, zum Ausdruck, als er MySpace pauschal als „Urheberrechtsverletzer“ beschuldigte und Tantiemen in zweistelliger Millionenhöhe forderte.

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